Schlafstörungen: wenn Nacht und Tag zur Qual werden.

Gelegentliche kleinere Unregelmäßigkeiten beim Schlaf sind durchaus normal. Eine chronische Schlafstörung (Insomnie) hingegen liegt vor, wenn Betroffene mindestens drei Nächte in Folge pro Woche unter Ein- bzw. Durchschlafstörungen leiden – und das über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten.

Unser Gehirn benötigt regelmäßig Schlaf – sowohl, um sich zu regenerieren als auch, um Informationen zu verarbeiten und in das Langzeitgedächtnis zu übertragen. Doch guter Schlaf ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr: Nahezu jeder dritte Deutsche leidet regelmäßig unter Ein- und Durchschlafstörungen aufgrund unterschiedlichster Ursachen.

Die Folgen sind gravierend: Sie reichen von Erschöpfung und Müdigkeit am Tag bis zur Schwächung des gesamten Immunsystems und verminderter Stressresistenz. Der Leidensdruck ist dabei meist hoch, da der Alltag durch die nächtlichen Schlafstörungen und die damit verbundene Müdigkeit oft nicht mehr in gewohnter Weise gemeistert werden kann. Die Angst davor, wieder nicht schlafen zu können, lässt Betroffene schnell in einen Teufelskreis geraten, der sowohl körperliche als auch psychische Spuren hinterlässt – verbunden mit der immer verzweifelteren Frage: was tun?

Spätestens jetzt ist professionelle Hilfe in einer Klinik dringend angeraten. Werden Betroffene nicht rechtzeitig adäquat behandelt, kann chronische Schlaflosigkeit unter anderem zu einer Depression führen. Auch das längere Verwenden von Schlafmitteln kann weitere negative Folgen nach sich ziehen. Langfristige Wirksamkeitsstudien weisen darauf hin, dass bestimmte Schlafmittel (z. B. Benzodiazepine und Benzodiazepinanaloga) dauerhaft zu einer Abhängigkeit führen oder Schlafstörungen sogar noch weiter begünstigen können.

Die positiven Effekte von Psychotherapie auf Schlafstörungen sind durch langfristige Studien gut belegt, darunter eine Steigerung der Schlafqualität, ein schnelleres Einschlafen und ein verbessertes Durchschlafen. In unserer Klinik bieten wir daher das verhaltenstherapeutische Behandlungsmodul „Besser Schlafen“ an, das evidenzbasierte Techniken zur Verbesserung Ihres Schlafs vermittelt. Denn die Fähigkeit den Schlaf wiederherzustellen ist ein essenzielles autopoeitisches Werkzeug des Menschen.

Häufige Symptome einer Schlafstörung:
  • Nervosität
  • Gereiztheit
  • Frieren
  • Depressive Verstimmungen
  • Konzentrationsschwäche
  • Leistungsschwäche
  • Erhöhte Schmerzempfindlichkeit
  • Wortfindungsstörungen
  • Tagesmüdigkeit
Natur & Umgebung Albstadt

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